Sonntag, 18. Dezember 2016

Brisanter Verlust der deutschen Sperr­minorität in der EU durch Brexit

Brisanter Verlust der deutschen Sperr­minorität in der EU durch Brexit

Durch den Austritt Großbritanniens aus der EU (Brexit) werden sich die Machtverhältnisse in der EU dramatisch zuungunsten Deutschlands verändern, befürchtet Prof. Dr. Hans-Werner Sinn:
Wenn jetzt Großbritannien rausgeht, dann ist der Freihandelsblock bei 25 Prozent, und die mediterranen Länder sind bei 42 Prozent. Mit anderen Worten die Machtverhältnisse haben sich dramatisch verschoben, und Deutschland mit gleichgesinnten Ländern haben ihre Sperrminorität für Entscheidungen verloren, und das wird die gesamte Zukunft der nächsten Jahrzehnte bestimmen. ... Es geht um Jahrzehnte! Solche Entscheidungen sind relevant für Jahrzehnte. ... Diese Entscheidung bestimmt das Leben unserer Kinder und auch noch das Leben unserer Kindeskinder mit. Wir können das deshalb nicht akzeptieren. ... Deutschland muss jetzt ... eine Änderung der EU-Verträge verlangen, um die Sperrminorität wieder zu erlangen. ... Wir müssen das jetzt machen, wenn wir unsere Zukunft in dieser EU sichern wollen.
Zur Erinnerung: Die Gründung der EU und die Einführung des Euro waren nichts weiter als eine Fortsetzung des Versailler Diktats, d. h. es war und ist Krieg gegen Deutschland mit anderen Mitteln.

Es muss davon ausgegangen werden, dass die notorisch klamme und wirtschaftlich schwache Südschiene mit dem neuen EU-Stimmenverhältnis dann endgültig mit dem Vermögen der Deutschen aber auch mit den Deutschen und Deutschland machen wird, was man will. Und genau das dürfte von den Drahtziehern, die seit Jahrhunderten fast unbemerkt von der Öffentlichkeit im Hintergrund die Strippen ziehen, auch so gewollt sein, wenn es nicht sogar von Anfang genau so geplant war.

Schwache und korrupte deutsche Politiker haben im Laufe der Jahre immer mehr Rechte an EU und EZB abgetreten, so dass wichtige Entscheidungen und vor allem Entscheidungen im Interesse Deutschlands inzwischen kaum noch von deutschen Politikern getroffen werden können. Fast immer entscheiden andere, nämlich eine
  • EZB powered by Goldman Sachs,
  • eine autokratische EU-Kommission mit völlig unfähigen, nicht minder korrupten, von der Machtelite kontrollierten und teilweise richtig kriminellen Elementen, die natürlich nicht demokratisch gewählt sondern ernannt wurden (wie übrigens auch die Ehrenwerten Familienmitglieder der ESM-Mafia, die aber noch um Lichtjahre krimineller ist)
  • und ein EU-Parlament ohne eigene Befugnisse, dessen Mitglieder zwar gewählt werden, aber gerade mal das abnicken dürfen, was die EU-Kommission entschieden hat.
EZB-Politik:
Der Öffentlichkeit wird gesagt, es ginge hier um ein Programm zu Bekämpfung der Kleinkriminalität. Ich sage Ihnen, das hat mit Kleinkriminalität nicht viel zu tun.

Das ist der ... kollektive Versicherungsschutz, das sind die impliziten Eurobonds, die durch die Aktionen der Europäischen Zentralbank ... eingeführt worden sind. Sie alle, wir alle haften gegenüber den Gläubigern der südlichen Länder dafür, dass das Geld auch tatsächlich zurückgezahlt wird. Wir tragen das Risiko, aber leider kriegen wir dafür keine Risikoprämie mehr im Zins.

Und jetzt kommt noch einer oben drauf. Das hat die Öffentlichkeit noch gar nicht richtig auf dem Schirm, was hier zurzeit passiert, das ist das Quantitative-Easing-Programm, die große Entschuldungsstrategie. ...

Wir haben ... derzeit eine riesige Umschuldungsaktion - die läuft unter dem Radar der Öffentlichkeit, weil der Sachverhalt ein klein bisschen zu kompliziert ist für die Tagesschau -, und bei dieser Umschuldungsaktion wird diese lästige Staatsschuld umgetauscht gegen eine bloße Buchschuld gegenüber der Deutschen Bundesbank im wesentlichen, denn es ist die Bundesbank die im wesentlichen dahintersteht. Sogar Geschäfte mit den Amerikanern. Die amerikanischen Investitionsfonds, die Pensionsfonds, die Hedgefonds, was machen die? Die verkaufen ihre Staatspapiere nach Spanien, nehmen das Geld, überweisen das nach Deutschland und kaufen sich deutsche DAX-Papiere, und die deutschen Anleger schwimmen im Geld, sie wissen nicht, wohin damit. Das Geld ist aber nur eine Forderung gegen die Bundesbank, und die Bundesbank hat eine entsprechende Ausgleichsforderung gegen die spanische Notenbank. ...

Sie übten den Schulterschluss (beim EU-Med-Gipfel) für das neue Europa, das sie jetzt ultimativ verlangen werden von Deutschland im Jahr 2018. Wenn nächstes Jahr die Wahlen vorbei sind, wird das das Thema. Man will jetzt die Fiskalunion um die fehlende Wettbewerbsfähigkeit auszugleichen durch dauerhafte Transfers vom Norden in den Süden. Nicht mehr nur Kredite, sondern es sollen Dauertransfers werden, so dass die Schuldner auf diese Weise in die Lage versetzt werden ihre alten Kredite zu bedienen und einen Lebensstandard fortzusetzen, der nicht mehr durch die Produktivität gedeckt ist, denn das ist das Problem, das durch den Euro entstanden ist. ... Das deutsche Verfassungsgericht hat jetzt die Waffen gestreckt und sich dem EuGH praktisch untergeordnet in dieser fundamentalen Entscheidung. Wir sind auf dem Weg in eine europäische Transferunion. .. Und wenn Deutschland das nicht mitmacht, dann knallt es, dann sind die Target-Forderungen weg, und weil sie dann weg sind, wird Deutschland eben mitmachen und wird unterschreiben.
Und so wird das immer weitergehen, bis Deutschland komplett leergepumpt, verschuldet, am Ende und ein Wrack ist.

Mit dem Brexit und den sich daraus ergebenden Konsequenzen werden die Feinde Deutschlands und der Deutschen einen gehörigen Schritt weiter vorankommen bei der Vernichtung Deutschlands und der Deutschen. EU und EZB als Instrumente der Machtelite dürften jedenfalls so wie bereits in der Vergangenheit auch in Zukunft mit oder ohne Wissen der Entscheidungsträger alles tun um dieses Ziel zu erreichen, das sollte jedem klar sein.

Falls es mit Hilfe der BRD-, EU- und EZB-Politik dennoch nicht gelingen sollte Deutschland endgültig zu vernichten, werden die Drahtzieher im Hintergrund nach dem Ersten und dem sog. Zweiten Weltkrieg sicherlich auch ein drittes Mal einen Grund finden, der ihnen reicht um im großen Stil militärisch gegen Deutschland vorzugehen. Vielleicht haben sie die Weichen für eine solche Entwicklung bereits gestellt mit der Ermutigung bzw. Forderung, Deutschland möge zur Verteidigung gegen die (angebliche) russische Aggression militärisch aufrüsten, denn "Europa wird bei diesem Kurs vor die Wand fahren", auch weil sich Gläubiger und Schuldner durch die EZB-Politik plötzlich auf der interstaatlichen Ebene wiederfinden.

Dank der EZB-Politik, könnte es also bald wieder einmal heißen Deutschland gegen den Rest Europas und nicht wie in der Vergangenheit ein Grieche (oder Spanier etc.) oder ein griechisches (oder spanisches etc.) Unternehmen gegen einen Deutschen oder ein deutsches Unternehmen. Und wieder könnte Deutschland dank der Politik des maximalen Schadens gegen Deutschland als Bösewicht dastehen.

Die möglicherweise in Ansätzen wiedergewonnene militärische Stärke Deutschlands in Verbindung mit einem langsam stärker werdenden Widerstand der Bevölkerung gegen die deutschfeindliche BRD-, EU und EZB-Politik bei einer gleichzeitigen Wiederentdeckung der nationalen Identität Deutschlands könnten die Feinde Deutschlands zudem nutzen, um von ihnen kontrollierte "rechte" Kräfte die Macht übernehmen zu lassen, damit diese sich gegen den EU- und EZB-Vernichtungsfeldzug zur Wehr setzen, vielleicht sogar im Verbund mit Russland.

Eine andere Variante wäre, die ebenfalls von ihnen kontrollierten linke Kräfte einen Krieg gegen Russland entfachen zu lassen, womit die Feinde Deutschlands, die auch die Feinde Russlands sind, zwei Ziele auf einmal erreichen könnten.

Mache sich niemand etwas vor, die derzeitigen Politiker sind das mit Abstand Schlimmste, was der Menschheit und vor allem Deutschland passieren konnte. Denen ist so gut wie alles zuzutrauen.

Deutschland könnte so oder so ein weiteres Mal als Kriegsverursacher dastehen dank einer Politik der maximalen Idiotie der letzten paar Jahrzehnte und besonders der letzten Jahre. Allerdings wäre nach diesem wahrscheinlich letzten großen Krieg die Begleichung der Kriegsschuld mehr als ungewiss, weil es nach diesem Krieg wahrscheinlich einfach nicht mehr genug Deutsche geben dürfte: Deagel rechnet im Jahre 2025 nur noch mit 40 Millionen von derzeit 80 Millionen Einwohnern in Deutschland.

Die BRD-Politiker sowieso aber auch die hochgelobten deutschen Familienunternehmer dürften im Grunde mehrheitlich nur bedauernswerte, unfähige Feiglinge und nicht selten korrupt und kriminell sein. Sie opfern lieber ihre eigene Zukunft und die ihrer Kinder und Kindeskinder sowie die aller Deutschen und der anderen Europäer aus falsch verstandener politischer Korrektheit und in völliger Unkenntnis der Geschichte und der wahren Absichten der Drahtzieher hinter EU und Euro.

Wann wachen sie endlich auf und hauen mit der Faust auf den Tisch? Was muss eigentlich noch passieren? Wann hört man von ihnen endlich: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Schluss mit dem Euro! Schluss mit der EU!"

Prof. Sinn unterstützt zwar die EU, aber offenbar nur als eine Art politische Union. Souveräne Nationalstaaten vorausgesetzt wäre so eine politische EU im Grunde vergleichbar mit dem Deutschen Reich, das noch existiert aber zurzeit nicht handlungsfähig ist. Eine solche EU dürfte mit den derzeitigen Politikern allerdings kaum machbar sein, da diese ausschließlich die Interessen der Globalisten vertreten, und die wollen bekanntlich keine souveränen Nationalstaaten sondern die sog. Neue Weltordnung mit einer zentralistischen, autokratischen, totalitären, faschistischen, diktatorischen Eine-Welt-Regierung.

Es geht seit 1871 um die deutsche Frage. Es geht seit mehr als 100 Jahren um die Vernichtung Deutschlands und der Deutschen und die Verhinderung eines deutsch-russischen Bündnisses. Nur aus diesem Grund wurden der Erste Weltkrieg und sog. Zweite Weltkrieg geführt, der in Wahrheit jedoch nur ein Waffenstillstandsbruch im Ersten Weltkrieg war, der immer noch andauert, da der Vertrag von Versailles kein Friedensvertrag (Peace Treaty) sondern ein Handelsvertrag (Treaty of Peace) war. Wann wird der Wahnsinn endlich ein Ende haben?
Hans Werner Sinn Erklärt Warum Europa Gegen Die Wand Gefahren Wird - Vortrag 2016
Nachden Ken

Aus der Videobeschreibung:
Prof. Dr. Hans-Werner Sinn befürchtet, dass die EZB an ihrem katastrophalen Umschuldungsplan festhält. Als Reaktion auf das italienische Referendum wird der EZB-Rat am Donnerstag vermutlich eine Verlängerung seines QE-Programms beschließen, um die als Geldpolitik kaschierte Umschuldung der Länder Südeuropas weiter voranzutreiben.

Das QE-Programm begann im März 2015 und war zunächst bis zum März 2017 terminiert. Es war geplant, dass die Notenbanken mit frischem Geld für 1,74 Billionen Euro Wertpapiere vom privaten Markt erwerben, wovon gut 1,4 Billionen Euro auf den Kauf von Staatspapieren der eigenen Länder entfallen. Bei einer Geldbasis von 1,3 Billionen Euro beim Beginn des Programms ließ auch schon das bisherige Programm den Atem der Volkswirte stocken.

Obwohl das QE-Programm scheinbar symmetrisch angelegt ist, weil jede Notenbank in Proportion zur Landesgröße die eigenen Staatspapiere zurückkauft, wirkt es nicht symmetrisch, weil die Staatspapiere der Länder Südeuropas großenteils aus dem Ausland zurückgeholt werden, wo sie wegen früherer Schuldenexzesse und Leistungsbilanzdefizite liegen.

So saugt etwa die Banca de España die spanischen Staatspapiere aus der ganzen Welt zurück und entschuldet damit den spanischen Staat gegenüber seinen privaten Gläubigern. Dazu bittet sie andere Notenbanken des Euro-Systems, allen voran die Bundesbank, aber auch etwa die niederländische Zentralbank, ihr neue Euro zu kreditieren und sie den Verkäufern der spanischen Staatspapiere auszuhändigen. Häufig, nämlich dann, wenn die Verkäufer nicht im Euro-Raum sitzen, bittet sie ersatzweise auch schon mal die EZB um den Gefallen.

In letzterem Fall kommt es meistens zu Dreiecksgeschäften derart, dass die Verkäufer das von der EZB erhaltene Geld nach Deutschland oder die Niederlande überweisen, um es dort in Sicherheit zu bringen. Ein erheblicher Teil der Überweisungen wird dabei für den Kauf von Firmen oder Firmenanteilen verwendet, was sich eindrucksvoll in der Statistik der Direktinvestitionen zeigt. Die Bundesbank und die niederländische Zentralbank müssen dann nicht nur die direkten Überweisungen aus Spanien, sondern auch die indirekt vom QE-Programm induzierten Überweisungen aus den Drittländern kreditieren.

Die von der Bundesbank und der niederländischen Notenbank vergebenen Überweisungskredite werden als Target-Forderungen gegen das Euro-System verbucht. Ende Oktober lagen sie bei netto 808 Milliarden Euro, wovon 708 Milliarden auf die Bundesbank entfielen. Gestern wurde bekannt, dass die Target-Forderung der Bundesbank allein im November um weitere 46 Milliarden Euro angestiegen ist. Mit einem Wert von 754 Milliarden Euro liegt sie nun auf einem Allzeithoch. Der bisherige Spitzenwert war mit 751 Milliarden Euro auf dem Höhepunkt der Krise im Sommer des Jahres 2012 erreicht worden.

Die Target-Forderungen der Bundesbank umfassen damit fast die Hälfte (49 Prozent) des Nettoauslandsvermögens der Bundesrepublik Deutschland. Umgekehrt lagen die Target-Schulden der südlichen Euro-Länder Griechenland, Italien, Portugal und Spanien (GIPS) Ende Oktober bei 811 Milliarden Euro. Für die GIPS-Staaten sind diese Transaktionen ein prächtiges Geschäft, denn sie tauschen verzinsliche, mit einer Fälligkeit ausgestattete Staatspapiere im Besitz potenziell lästiger Privatinvestoren gegen derzeit unverzinsliche, niemals fällig zu stellende Buchschulden ihrer Notenbanken ein - Institutionen, die ihnen zum Teil nicht einmal gehören und die im Maastrichter Vertrag wegen der fehlenden Nachschusspflicht als Einrichtungen mit beschränkter Haftung definiert wurden.

Sollte es einmal knallen und diese Staaten den Euro aufgeben, gehen die nationalen Notenbanken in Konkurs, weil ihre Target-Schulden auf Euro lauten und ihre Forderungen gegen den jeweiligen Staat und die nationalen Banken in die abwertenden nationalen Währungen umgetauscht werden. Die Target-Forderungen des Euro-Systems lösen sich dabei in Luft auf, die Bundesbank und die niederländische Notenbank müssen hoffen, dass sich die anderen überlebenden Notenbanken an den Verlusten beteiligen. So oder so werden die deutschen und holländischen Verkäufer der Vermögensobjekte, die nun das viele Geld in der Tasche halten, feststellen, dass sie bloße Papier-Forderungen gegen ihre Notenbanken haben, die nicht gedeckt sind.

Niemand strebt den Knall aktiv an. Für die im Jahr 2018 anstehenden Verhandlungen über eine europäische Fiskalunion mit systematischen Nord-Süd-Transfers kann es jedoch kein Schaden sein, wenn die Regierungen Deutschlands und der Niederlande schon einmal wissen, was ihnen droht, wenn sie nicht unterschreiben.
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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn - ifo Institut - Nationalökonomie & Finanzwissenschaft - Dezember 2016
http://www.hanswernersinn.de
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Quelle: www.dehoga-bundesverband.de

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