Sonntag, 25. Dezember 2016

Pressekodex - Qualitätsmedien gesucht [Sapere Audete]

Pressekodex - Qualitätsmedien gesucht [Sapere Audete]

Der Pressekodex (eigentlich: Publizistische Grundsätze) ist eine Sammlung journalistisch-ethischer Grundregeln, die der Deutsche Presserat 1973 vorgelegt hat.

Verleger und Journalisten haben den darin formulierten publizistischen Grundsätzen durch ihre Verbände zugestimmt. Der Pressekodex hat somit den Charakter einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Der Text orientiert sich an der Spruchpraxis des Presserats als wichtiges Kontrollorgan der Medien in Deutschland und am Ehrenkodex der internationalen Journalistenföderation. Seit 1973 wurde der Pressekodex mehrfach ergänzt. Konkretisiert wird er durch die „Richtlinien für die publizistische Arbeit nach den Empfehlungen des Deutschen Presserates“.

Der Kodex findet seit dem 1. Januar 2009 auch Verwendung für journalistische Beiträge in Onlinemedien.
Qualitätsmedien gesucht
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"Da die schärfste Sanktion für Verstöße gegen den Pressekodex eine öffentliche Rüge ist, wird dem Presserat vorgeworfen, ein „zahnloser Tiger“ zu sein." Nachfolgend der Pressekodex in seiner aktuellen Fassung vom 13. März 2013.
  1. Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde - Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.
  2. Sorgfalt - Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen. Symbolfotos müssen als solche kenntlich sein oder erkennbar gemacht werden.
  3. Richtigstellung - Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich von sich aus in angemessener Weise richtigzustellen.
  4. Grenzen der Recherche - Bei der Beschaffung von personenbezogenen Daten, Nachrichten, Informationsmaterial und Bildern dürfen keine unlauteren Methoden angewandt werden.
  5. Berufsgeheimnis - Die Presse wahrt das Berufsgeheimnis, macht vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und gibt Informanten ohne deren ausdrückliche Zustimmung nicht preis. Die vereinbarte Vertraulichkeit ist grundsätzlich zu wahren.
  6. Trennung von Tätigkeiten - Journalisten und Verleger üben keine Tätigkeiten aus, die die Glaubwürdigkeit der Presse in Frage stellen könnten.
  7. Trennung von Werbung und Redaktion - Die Verantwortung der Presse gegenüber der Öffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Veröffentlichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter oder durch persönliche wirtschaftliche Interessen der Journalistinnen und Journalisten beeinflusst werden. Verleger und Redakteure wehren derartige Versuche ab und achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken. Bei Veröffentlichungen, die ein Eigeninteresse des Verlages betreffen, muss dieses erkennbar sein.
  8. Persönlichkeitsrechte - Die Presse achtet das Privatleben des Menschen und seine informationelle Selbstbestimmung. Ist aber sein Verhalten von öffentlichem Interesse, so kann es in der Presse erörtert werden. Bei einer identifizierenden Berichterstattung muss das Informationsinteresse der Öffentlichkeit die schutzwürdigen Interessen von Betroffenen überwiegen; bloße Sensationsinteressen rechtfertigen keine identifizierende Berichterstattung. Soweit eine Anonymisierung geboten ist, muss sie wirksam sein. Die Presse gewährleistet den redaktionellen Datenschutz.
  9. Schutz der Ehre - Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen.
  10. Religion und Weltanschauung - Die Presse verzichtet darauf, religiöse, weltanschauliche oder sittliche Überzeugungen zu schmähen.
  11. Sensationsberichterstattung und Jugendschutz - Die Presse verzichtet auf eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid. Die Presse beachtet den Jugendschutz.
  12. Diskriminierungen - Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.
    12.1 Berichterstattung über Straftaten - In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.
  13. Unschuldsvermutung - Die Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.
  14. Medizin-Berichterstattung - Bei medizinischen Themen ist eine unangemessene sensationelle Darstellung zu vermeiden, die Hoffnungen oder Befürchtungen beim Leser erwecken könnten. Forschungsergebnisse, die sich in einem frühen Stadium befinden, sollten nicht als abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen dargestellt werden.
  15. Vergünstigungen - Die Annahme von Vorteilen jeder Art, die geeignet sein könnten, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion zu beeinträchtigen, ist mit dem Ansehen, der Unabhängigkeit und der Aufgabe der Presse unvereinbar. Wer sich für die Verbreitung oder Unterdrückung von Nachrichten bestechen lässt, handelt unehrenhaft und berufswidrig.
  16. Rügenveröffentlichung - Es entspricht fairer Berichterstattung, vom Deutschen Presserat öffentlich ausgesprochene Rügen zu veröffentlichen, insbesondere in den betroffenen Publikationsorganen bzw. Telemedien.
Wird es bzw. kann es in diesem System ehrlichen Journalismus überhaupt jemals auf breiter Front geben? Eher nicht, und wenn dann wahrscheinlich nur solange kein Geld fließt bzw. Journalisten nicht auf Einnahmen aus dieser Tätigkeit angewiesen sind. Journalisten sollten frei sein in dem, was sie schreiben, und genau diese Freiheit versucht man seit geraumer Zeit mit allen Mitteln einzuschränken.

Letztlich geht es immer nur um eines: Macht, Macht und noch einmal Macht. Jeder, der den wirklich Mächtigen dieser Welt gefährlich werden kann, muss über kurz oder lang damit rechnen gnadenlos bekämpft zu werden. Das gilt auch für Entwicklungen und Technologien, die zu einer Bedrohung werden können, z. B. das Internet.

Zwei aktuelle Meldungen, die aufzeigen, wo es in Sachen "Journalismus" hingeht:
Wahr wird bald allein das sein, was die Große Staatsratsvorsitzende und ihre kriminelle Gang im ausschließlichen Interesse der Machtelite für wahr erachten wird. Bald werden unabhängige Denker, Publizisten, Forscher und Menschen, die nicht an die vorgegebene Doktrin - die "Wahrheit" - glauben, nicht nur daran gehindert werden, ihre Gedanken, Meinungen, Sichtweisen, Forschungsergebnisse zu verbreiten, sie werden darüber hinaus je nach Grad ihrer Sünde bzw. ihres Vergehens bzw. ihrer Tat bzw. ihres Verbrechens mehr oder weniger hohe Geldstrafen bezahlen müssen, die die Existenz vieler bedrohen, wenn nicht vernichten dürfte, viele werden ins Gefängnis gehen müssen, viele werden am Galgen baumeln wie in etlichen Ländern mit der Religion des Friedens heutzutage üblich, und niemand sollte sich wundern, wenn sogar Scheiterhaufen im großen Stil zurückkehren, denn dank der Politik des maximalen Wahnsinns, mit der die mit Abstand gefährlichsten Volks- und Landesverräter*_Innen aller Zeiten dieses Land und Resteuropa sehenden Auges in den Abgrund stoßen, muss man leider inzwischen mit allem rechnen, es muss nur krank und kriminell genug sein - so wie die Schwarze Hand im Hintergrund, die aus reiner Macht- und Raffgier seit Jahrhunderten Krieg gegen fast die gesamte Menschheit führt und ihrem Ziel immer näherkommt.

Uncut-news.ch schreibt:
"Neusprech" und das falsche Spiel des Mainstream Journalismus

Wir sehen uns derzeit mit einer schockierenden Tatsache konfroniert: Der professionelle Journalismus, und ich spreche vom Mainstream Medien Journalismus, ist auf eine giftige Ebene von gedruckter und ausgestrahlter Desinformation herabgestiegen. Man kann sich nun sich buchstäblich darauf verlassen, daß alles, was über irgendein politisch relevantes Thema gesagt wird,von Regierungen und Propagandaunternehmen sorgfältig vorgkaut worden ist. Das ist kein Journalismus. Das ist, was George Orwell ´Neusprech´ nannte. Es ist ein gefährliches Spiel, das diese Nachrichten-Schmierfinken treiben. Sie werden Zeuge eines Ereignisses und beschreiben ein völlig anderes.

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