Montag, 12. Dezember 2016

Bayern durch Fracking bedroht [Sapere Audete]

Bayern durch Fracking bedroht [Sapere Audete]

Mit Fracking verhält es sich wie mit vielen anderen Aktivitäten der Politiker der EU-Zone.
"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."
Erst
  • wenn alle Nuklearabfälle des Planeten, die nicht in DU-Bomben verklappt wurden, und alle anderen hochproblematischen Abfälle in Fracking-Operationen versenkt wurden,
  • wenn das Grundwasser darüber hinaus mit bis zu tausend oder mehr hochtoxischen, proprietären Chemikalien kontaminiert wurde,
  • wenn Wasser deswegen in Zukunft nicht nur nicht mehr trinkbar sondern auch wegen der notwendigen Aufbereitung und nach weiter fortschreitenden Privatisierungen für Normalverdiener praktisch nicht mehr bezahlbar sein wird,
  • wenn Fracking-Operationen überall Senklöcher, Erdrutsche und Erdbeben verursachen,
  • und wenn die dadurch entstandenen Schäden an Immobilien, Infrastruktur und Natur alle Vorstellungen sprengen,
  • wenn letztlich alle Menschen aus den ländlichen Regionen in die Megastädte der Zukunft vertrieben werden,
werden die Menschen feststellen,
  • dass Fracking ein weiteres gigantisches Verbrechen und Betrug in galaktischen Dimensionen ist,
  • dass es wenig Sinn macht einen anderen Kandidaten oder eine andere Partei zu wählen, 
  • dass "diejenigen, die entscheiden, nicht gewählt sind, und diejenigen, die gewählt werden, nichts zu entscheiden haben", 
  • dass es beim Fracking nicht um die Rettung des Klimas oder die sog. Energiewende geht sondern um die vorsätzliche Zerstörung des Wassers und intakter geologischer Strukturen im großen Maßstab aus reiner Macht- und Profitgier,
  • dass die Kosten für die Gewinnung von Schiefergas höher sind als die Erlöse für das, was aus dem Boden kommt,
  • dass die Energiepreise trotz und gerade wegen Fracking auch in Zukunft nur eine Richtung kennen werden,
  • dass eine Petition nichts weiter ist als "eine Bittschrift, ein Ersuchen, eine Beschwerde an eine zuständige Stelle".
Mit anderen Worten, Petitionen sind kein geeignetes Mittel die Politik von kritischen Vorhaben abzubringen. Sie wird mit oder ohne Petitionen auch in Zukunft und stets mit der breiten Unterstützung der Wahrheitsmedien ausschließlich die Interessen des globalen Großkapitals vertreten und den Bewohnern dieses Landes alles als tolle Sache, Reform, technische Innovation, Rettung von oder Kampf gegen irgendetwas, sinnvoll, notwendig oder alternativlos verkaufen, denn nur aus diesem Grund sind Politiker überhaupt im Amt und existieren Konzernmedien und die Öffentlich-Rechtlichen.

Nachfolgend ein Update zur Petition "Ausgfrackt is", mit der die ehrenwerte Sonja Schumacher versucht sich gegen Fracking in Bayern zu wehren. Das Ergebnis ihrer Bemühungen dürfte das gleiche sein, wie das aller anderen wichtigen Petitionen in der Vergangenheit.
Fracking-Vorbereitungen in Bayern – Bundesregierung subventioniert Fracking-Konzerne

11. Dez. 2016 — Liebe UnterstützerInnen,
in Bayern wird nicht gefrackt“, behaupten verantwortliche Politiker gern. Tatsächlich werden aber in Bayern auf einer Fläche von knapp 10.000 Quadratkilometern derzeit Erkundungen vorgenommen, Bohrungen vorbereitet und/oder seismische Untersuchungen durchgeführt.
Betroffen sind folgende Gebiete:
- Schwaben
- Salzach-Inn
- Grafing und Grafing Süd
- Mindelheim
- Weiden
- Egmating
- Schongau
- Starnberger See
- Aubach
Die beteiligten Fracking-Konzerne sind unter anderem:
- Wintershall AG (BASF)
- Rohöl-Aufsuchungs AG (unter Beteiligung von E.ON)
- Rhein Petroleum GmbH (im Besitz der niederländischen Tulip Oil unter Leitung des Ex-Shell-Managers Roelof Platenkamp)
- Naab Energie (im Besitz von Rose Petroleum, einer britischen Briefkastenfirma)
- DEA Deutsche Erdöl AG (im Besitz des russischen Oligarchen Michail Fridman)

Nähere Informationen zur Anfrage des Grünen Landtagsabgeordneten Ludwig Hartmann zu den Fracking-vorbereitenden Aktivitäten in Bayern finden Sie hier:
http://www.ludwighartmann.de/fracking-in-bayern-neue-entwicklungen/

Was Sie tun können:
- Wenn Sie in einem der betroffenen Gebiete wohnen und sich einer Bürgerinitiative anschließen oder eine BI gründen wollen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Bund Naturschutz in Ihrer Nähe.
https://www.bund-naturschutz.de/bund-naturschutz/organisation/kreisgruppen-ortsgruppen.html
- Wenden Sie sich an Ihre Kommunalpolitiker vor Ort (z. B. im Kreistag) und fordern Sie sie auf, Transparenz über die Aktivitäten des Unternehmens herzustellen.
- Wenn Sie Grundstückseigentümer sind, erlauben Sie keinesfalls seismische Erkundungen. Wirken Sie auf Ihre Gemeinde und Ihre Nachbarn ein, dies ebenfalls nicht zuzulassen.

Offensichtlich bietet uns das Fracking-Gesetz der Bundesregierung nicht den erhofften Schutz vor der Zerstörung unserer Landschaft, der Vergiftung unseres Wassers und der Gefährdung unseres Klimas.
Skandalös ist, dass die Bundesregierung jährlich 4,75 Millionen Euro unserer Steuergelder für die „Fracking-Forschung“ ausgeben will – wie eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Hubertus Zdebel ergab.
http://www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=58348&tx_ttnews%5Bcat%5D=44&cHash=57335f36c7
„Darunter sind auch Mittel für die überwiegend mit frackingfreundlichen Mitgliedern besetzte Expertenkommission“, so Zdebel (DIE LINKE), Obmann seiner Fraktion im Umweltausschuss. „Dies ist eine skandalöse, indirekte Subventionierung der Konzerne.“ Auch für „den jeweiligen Dialogprozess von Fracking-Vorhaben vor Ort“ sind Gelder eingeplant – also Werbung für Fracking auf unsere Kosten.
Wir von Abgefrackt – Bündnis Weidener Becken gegen Fracking – finden uns damit nicht ab. Wir verfolgen weiter unser Vorhaben, unser gutes Umwelt-Recht einzuklagen – d.h. das Recht auf Information, (echte) Beteiligung und den Zugang zu Gerichten, solange noch alle Optionen offen sind, um uns gegen schädliche Großprojekte wie Fracking zu wehren.
Helfen Sie uns, geltendes internationales Umweltrecht auch in Deutschland umzusetzen mit einer Beschwerde vor der UN in Genf!
Die Aarhus Konvention Initiative sammelt für eine weitere Klage (Beschwerde/ Complaint), um einen Plan für Öl- und Gas-Suche und eine dazugehörige bundesweite Strategische Umweltprüfung bei Fracking überhaupt erst zu erhalten. Dafür haben wir zusätzlich ein Aarhus-Rechtsgutachten beim Ökobüro Wien bestellt.
Treuhandkonto Aarhus-Beschwerde
IBAN DE58 2008 0000 0404 6444 01
BIC: DRESDEFF200
Commerzbank AG
(Konto der Anwaltskanzlei Günther)
Spenden über PayPal:
An Freunde verschicken für Spender kostenlos.
https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/send-money-online
Wie geht das? Einloggen (E-Mail und Geld senden auswählen).
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aarhus-konvention-initiative@gmx.de
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Brigitte Artmann Aarhus Konvention
IBAN: DE48780500000222354185
BIC: BYLADEM1HOF
Für beide Konten gilt: Spenden für einen Rechtshilfefond können NICHT von der Steuer abgesetzt werden. Es gibt daher KEINE Spendenquittungen.
Eine Übersicht über die bisherigen und geplanten Ausgaben aus dem Rechtshilfefonds finden Sie hier:
http://aarhus-konvention-initiative.de/wortpresse/wp-content/uploads/2015/03/20161116_Einnahmen_Ausgaben_Petition_Andere.pdf

Herzliche Grüße
Ihre Sonja Schuhmacher
Frau Schuhmacher setzt sich übrigens auch leidenschaftlich für die Rettung des Klimas ein, das sie offenbar vom Ánthropos bedroht sieht. Auch wenn dieses Thema hier jetzt nicht weiter erörtert werden soll, könnte es gleichwohl ein Indiz sein, dass Frau Schuhmacher noch nicht realisiert hat, was für ein Spiel mit der Klimarettung gespielt wird.

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